Schnäppchenjäger Für Immobilien Zieht Es Nach Mallorca. Die Finanzkrise hat teilweise desaströse Folgen hinterlassen, vor allem in Spanien. Dort sank in den letzten Jahren nicht nur dieimmobilien-mallorca schnaeppchenjaeger-immobilien Beschäftigtenquote, sondern auch die Immobilienpreise. Das lockt nun ausländische Investoren in die Touristengebiete. Besonders Mallorca wird von deutschen Geldgebern ins Auge gefasst.

Das Hamburger Abendblatt interviewte dazu Dirk Sauer, den Inhaber des Hamburger Maklerunternehmens DBS Immobilien. Dieser bestätigte: “Ferienapartments auf den Balearen sind so billig geworden, dass Kapitalanleger in nur sechs bis sieben Jahren den Kaufpreis durch Mieteinnahmen wieder hereinholen können”. Das Marktforschungsinstitut TNS Emnid hätte zudem im Auftrag der Bausparkasse BHW eine Umfrage durchgeführt, deren Ergebnis zu Tage brachte, dass 28,3 Prozent der Deutschen sich eine Ferienimmobilie zulegen wollen. Beliebtestes Urlaubsziel sei in diesem Zusammenhang Spanien.

Kurz nach der Einführung des Euro im Jahr 2002 erging es dem südwesteuropäischen Land noch prächtig. Spanien erlebte einen regelrechten Immobilienboom, so das Hamburger Abendblatt. Als 2008 dann die Finanzkrise ausbrach, platzte in Spanien jedoch die Immobilienblase. Die Nachfrage sank und weniger Investitionen belasteten den Markt. Das Angebot existierte trotzdem nach wie vor. Immobilienmakler wurden ihre Objekte allerdings nicht mehr los. Seit fünf Jahren wirke sich diese Entwicklung nun auf den spanischen Immobilienmarkt aus. In der Folge sind natürlich auch die Immobilienpreise parallel gesunken.

Die spanische Immobilienbewertungsgesellschaft Tasaciones Inmobiliarias hat mit diesen Entwicklungen den Preisflug auf dem spanischen Markt berechnet. Laut Hamburger Abendblatt stellte die Gesellschaft für das spanische Festland einen Einbruch von 50 Prozent fest, für die balearischen Inseln jedoch nur einen Einbruch von 27 Prozent. Das sei vor allem dadurch zu erklären, dass während des Immobilienbooms nur wenig neues Bauland für neue Objekte freigegeben wurde. Dadurch seien die Inseln von einem steilen Preissturz verschont geblieben. Exquisite Fincas würden sogar immer noch sehr hoch gehandelt. Da deren Angebot jedoch relativ klein ist, sei auch die Nachfrage immer noch sehr rege und die Preise – teilweise im siebenstelligen Bereich – diesbezüglich hoch.

Die meisten Käufer interessieren sich jedoch weniger für die Luxusfincas als für schön gelegene Ferienwohnungen, die in der Hochsaison leicht vermietbar sind. Derzeit gebe es bereits 40 Quadratmeter große Eineinhalbzimmerwohnungen für 50.000 Euro, so bestätigt es Maklerunternehmer Sauer. Dreizimmerwohnungen mit 70 bis 80 Quadratmetern seien bereits für 100.000 Euro erhältlich. Um die Ausgaben wieder herein zu holen, seien nach Sauers Rechnung nur sechs bis sieben Jahre notwendig. Danach würden die Einnahmen nur noch reinen Gewinn bedeuten.

Bevor Käufer sich zu einem Kauf entscheiden, sollten allerdings die Rahmenbedingungen des Objekts geklärt werden. Dazu gehören vor allem die Lage, der Bestand und die Anbindungsmöglichkeiten. Es sei zudem wichtig, den Kaufvertrag sprachlich vollständig zu übersetzen und zu verstehen, damit alle Konditionen klar dargelegt sind und später keine negativen Überraschungen auftreten.

Quelle: http://www.immobilienwirtschaft360.de/schnaeppchenjaeger-immobilien-mallorca/

(Foto: Spanische Flagge (c) Andreas Hermsdorf  / pixelio.de)